Menü
Razer Naga Trinity Test - Outdoor

Razer Naga Trinity Test

Drei verschiedene Seitenflächen an einer Gaming-Maus in so einer Qualität? Unverstellbar, aber scheinbar machbar! Die Ergonomie, der Sensor und alle weiteren Eindrücke findest Du im folgenden Testbericht.

Vorteile 3 unterschiedliche SeitenteileGuter Sensor für MMO-Games
Nachteile Nicht für FPS-Games tauglichSensor ist einmal kurz ausgefallen
» Ab 75,00 €: Besten Preis für die Razer Naga Trinity finden

Testbewertung für Razer Naga Trinity (Stand 06.06.2018)

Präzision:
Haptik und Ergonomie:
Gaming-Tauglichkeit:
Gesamtwertung:

Die Razer Naga Trinity liegt aktuell bei 90 €, damit gehört sie zu den teureren Gaming-Mäusen. Allerdings bietet sie drei unterschiedliche Seitenflächen an und erreicht dadurch ein faires Preis-Leistungsverhältnis. Dazu wurde noch ein Sensor mit 16.000 DPI verbaut, aber nutzen wird man maximal 3.000 davon.

Trotz der unterschiedlichen Seitenflächen ist es eine reine Rechtshänder-Maus. Sie wiegt ohne Seitenflächen genau 100 Gramm und ist anschließend erweiterbar um:

  • 7-Kreis-Tasten mit 22 Gramm
  • 12 Tasten mit 23-24 Gramm
  • 2 Tasten mit 19 Gramm

Für meinen Test habe ich vor allem die 2-Tasten-Seitenfläche genutzt und meine Meinung zu Form der Naga-Mäuse hat sich ein bisschen geändert. 😉 Um zusätzliches Gewicht kann man sie übrigens nicht erweitern.

Präzision

Razer Naga Trinity - MouseTester-Ergebnis

Das MouseTester-Ergebnis der Razer Naga Trinity.

Die Sensoren in allen Razer Naga-Modellen sind bei der realen DPI immer sehr gut. Bei eingestellten 800 DPI kommt die Trinity auf reale 796 bis 800. Mein Testsetup ist nicht perfekt, aber der Wert ist schon verdammt gut.

Der Schnelligkeits-Test (zum Bild) ist in Ordnung. Zur Erklärung: Je näher die Punkte an der Linie sind, desto besser ist das Tracking. In diesem Fall ist der Sensor etwas schwammig, wobei man beim Spielen nicht so viel davon merkt. Allerdings habe ich es meistens auf die Ergonomie geschoben, vielleicht war aber auch der Sensor ab und zu schuld.

Der Intervall-Test (zum Bild) zeigt auch ein paar kleine Probleme auf. Zwar schafft der Sensor seine 10 Übertragungen in 10 ms, aber die Übertragungsdauer unterscheidet sich bis zu 0,2 ms und das ziemlich konstant. In der Praxis stellt das aber kaum ein Problem dar.

Über die vielen Stunden Spielzeit ist mir auch hier der Sensor einmal ausgefallen. Die Naga Trinity hat sich sogar kurz vom PC entkoppelt und nach ein paar Sekunden wieder gekoppelt. Ich spiele wirklich mit jeder Maus auf der gleichen USB-Buchse, das muss leider an der Maus liegen. Einen einmaligen Ausfall finde ich aber nicht all zu schlimm, vor allem weil ich ihn nicht reproduzieren konnte.

Mouse-Acceleration (Maus-Beschleunigung), Kantenglättung oder andere Bewegungsfilter sind mir nicht aufgefallen. Mein Aiming wurde von mir und nicht von technischen Hilfsmitteln beeinflusst.

Die Pollingrate lässt 125, 500 oder 1000 Hz zu, ich würde Dir immer die 1000 Hz empfehlen. Eine Kalibrierung für Dein Mauspad gibt es auch, dadurch wird in der Regel die Lift-Off-Distance beeinflusst.

Haptik und Ergonomie

Razer Naga Trinity - Top-Ansicht

Die Razer Naga Trinity von oben.

Die Form der Razer Naga-Mäuse hat sich 2014 eigentlich nicht geändert, aber die Trinity ist ein bisschen anders. Im Prinzip ist sie genau gleich aufgebaut, nur die Kanten der linken und rechten Maustaste sind nicht scharfkantig, sondern abgerundet.

Diese Änderung liegt mit Sicherheit an den wechselbaren Seitenflächen. Dadurch rasten die nicht direkt links neben der linken Maustaste ein, sondern leicht drunter. Das hat wahrscheinlich Befestigungsgründe und gefällt mir.

Ich bin immer noch kein Freund der bauchigen Form und werde mit der Gaming-Maus niemals meine besten Ergebnisse erzielen, aber die Seitenfläche mit 2-Tasten und die leichte Änderung haben bei mir schon ein positives Gefühl ausgelöst. Ich empfand die Razer Naga Trinity als die beste Naga-Maus.

Auch an der Höhe hat sich etwas getan. Sind sind zwar nur knapp 3 Millimeter, aber dadurch ist der abfallende Hintern nicht so auffällig und man findet tatsächlich eine gute Hand-Position auf der Gaming-Maus.

Die linke Maustaste ist starr, genau wie es sein sollte und die rechte Maustaste lässt sich leicht wabbeln. Das ist qualitativ etwas unschön, aber beim Spielen kaum relevant. Lediglich der Druckpunkt ist wichtig und der ist bei beiden Tasten gut.

Razer Naga Trinity - seitliche Ansicht

Die Razer Naga Trinity mit allen seitlichen Anbauteilen.

Der Druckpunkt des 7-Tasten-Seitenteils ist der Leichteste, gefolgt von dem 2-Tasten-Seitenteil und anschließend den 12 Tasten. Der von den 7 Tasten wirkt ein wenig billig, aber im Prinzip sind sie alle in Ordnung und lassen sich gut betätigen.

Das 4-Wege-Mausrad ist etwas tiefer liegend als bei den anderen Naga-Mäusen, dadurch lässt es sich etwas schwerer zur Seite drücken. Es ist immer noch recht einfach, aber anders. Der Druckpunkt scheint gleich geblieben zu sein.

Der Druckpunkt nach unten fühlt sich fast zu hart an, er ist gerade noch so an der Grenze. Die Einrastfunktion hingegen ist gut, aber lässt sich ein wenig überrollen. Das liegt an der gummierten Oberfläche, die bietet dafür aber einen sehr guten Halt.

Gaming-Tauglichkeit

Razer Naga Trinity - Software

Die Razer Synapse-Software der Razer Naga Trinity.

Für die Razer Naga Trinity darf man die neue Razer Synapse-Software nutzen – endlich im Jahr 2k18 angekommen. Darüber lässt sich fast jede Taste neu belegen und vor allem kann man für jedes Seitenteil schon jede Taste vordefinieren – selbst wenn sie gerade nicht aktiv ist.

Das Seitenteil lässt sich übrigens on-the-fly ändern und wird in der Software ziemlich cool dargestellt. Leider bekomme ich das nicht wirklich gut aufgenommen, aber zur kurzen Erklärung: Das Seitenteil zieht sich auch in der Software ab und blendet dann langsam aus. Dazu hört noch die Beleuchtung der Maus auf.

Über die Software lassen sich maximal 5 Empfindlichkeitsstufen definieren, bei denen Du neben der X-Achse auch die Y-Achse einstellen kannst. Außerdem lassen sich mehrere Profile abspeichern, die Du anschließend über die Taste am Boden der Maus wechseln kannst.

Neben der Pollingrate zwischen 125, 500 und 1000 Hz lässt sich auch das Mauspad kalibrieren. Dadurch ändert sich vor allem die Lift-Off-Distance der Trinity. Zum gesamten Paket gibt es anschließend noch die Chroma-Beleuchtung.

Das ist für Razer etwas unüblich, aber der Produktname beinhaltet dieses Mal nicht „Chroma“ und trotzdem kannst Du auf das komplette RGB-Farbspektrum zugreifen. Auch alle Effekte lassen sich wählen und über mehrere Geräte oder Spiele synchronisieren.

Razer Naga Trinity - Boden-Ansicht

Die Razer Naga Trinity von unten inklusive Profil-Switch-Button.

Um die Maus an ihre Grenzen zu treiben habe ich sie natürlich in CS:GO getestet. Für knapp 10 Sekunden in 6 Stunden hat sich die Maus entkoppelt und wieder gekoppelt. Das ist nach einem leichten Zusammenstoß mit meiner Tastatur passiert, aber das passiert mir mit fast jeder Maus und nur bei den Nagas deaktivieren sich die Sensoren kurz.

Beim Aimen und Flicken stört mich die ungewohnte Form und vielleicht hat der Sensor das ein oder andere Mal nicht so 100%ig gewollt wie ich das wollte, aber insgesamt bin ich zufrieden damit. Für FPS-Games ist die Maus sowieso nicht gedacht.

Die Naga Trinity ist vor allem für MMO-Games gedacht, daher habe ich mich in Factorio, Raft und Astroneer gestürzt und mehrere Funktionen auf die seitlichen Tasten gelegt. Das Wechseln der seitlichen Teile funktioniert reibungslos und die Tasten lassen sich angenehm drücken. Für solche Spiele ist das wirklich eine gute Gaming-Maus.

Fazit vom Razer Naga Trinity Test

Razer Naga Trinity - Testsiegel-UpdateDie Razer Naga Trinity ist eine gute Gaming-Maus für MMO-Games. Hier muss der Sensor nicht auf absolutem Top-Niveau funktionieren, sondern einfach gut sein und das ist er. Die Tasten an der Seite sind natürlich für viele Games eine Erleichterung für die Hand an der Tastatur.

Wenn ich ehrlich bin, dann gefällt mir neben der kabellosen Razer Naga Epic Chroma diese Variante am besten. Sie sind nicht wirklich für FPS-Games geeignet, aber dafür werden sie auch nicht beworben. Sie werden für MMO-Fans beworben und für diese Spiele kann ich Dir die Mäuse nur wärmstens ans Herz legen.

Razer Naga Trinity bei Amazon
Razer Naga Trinity Test
Zu Amazon