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Mionix Naos 3200 Test - Outdoor

Mionix Naos 3200 Test

Die Mionix Naos 3200 wurde von Mionix schon etwas länger aus dem Sortiment genommen und mit neuen Varianten ersetzt und das hat auch einen Grund. Die 3200 hat einige technische Probleme und ist kaum nutzbar. Alles weitere im folgenden Testbericht.

Vorteile Sensor für den Preis wirklich gut
Nachteile Gleitfüßchen schlecht verarbeitetLinke Maustaste macht Probleme
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Testbewertung für Mionix Naos 3200 (Stand 27.03.2018)

Präzision:
Haptik und Ergonomie:
Gaming-Tauglichkeit:
Gesamtwertung:

Preislich liegt die Naos 3200 mit 38 € im unteren Mittelfeld. Verbaut wurde ein ADNS-3060 Sensor von Avago. Dieser muss schon etwas älter sein, denn ich finde relativ wenig Informationen darüber im Internet.

Die Maus selbst ist für Rechtshänder ausgelegt und kann nicht mit zusätzlichen Gewichten erweitert werden. Sie kommt aber schon auf ein Gewicht von 108 Gramm und zählt damit schon zum oberen Mittelfeld.

Präzision

Mionix Naos 3200 MouseTester - Velocity & Interval

Das MouseTester-Ergebnis der Mionix Castor

Nachdem ich die Software der Naos 3200 installiert habe, habe 800 DPI eingestellt und als reale DPI 750 angezeigt bekomme. Am Anfang waren die Tests ohne Software noch etwas besser, aber 50 DPI Unterschied sind schon wirklich gigantisch.

Im Schnelligkeits-Test (zum Bild) verliert die Maus weniger Tracking als ich erwartet hatte. Zur Erklärung: Die Linie ist der Durchschnittswert der übermittelten Daten von der Maus zum PC. Je näher die Punkt an der Linie sind, desto besser ist das Tracking. Bis auf wirklich minimale Aussetzer sieht das ganz gut aus.

Der Intervall-Test (zum Bild) sieht auch nicht so schlecht aus. Bei 1000 Hz wird auf jeden Fall jede Millisekunde ein Wert an den PC übertragen. Die Zeitunterschiede sind teilweise schon deutlich, aber in der Regel nicht spürbar.

Während der Tests konnte ich keine Mouse-Acceleration (Maus-Beschleunigung), Angle-Snapping (Kanten-Glättung) oder andere Bewegungsfilter erkennen. Allgemein finde ich den Sensor wirklich in Ordnung. Es gibt aber einige andere Probleme die mir bei der Naos 3200 aufgefallen sind.

Haptik und Ergonomie

Mionix Naos 3200 - Topansicht

Die Mionix Naos 3200 von oben

Die Gaming-Maus ist für große Hände ausgelegt. Zwar kann man sie mit kleinen Händen auch ohne Probleme bedienen, denn sie liegt wirklich sehr angenehm in der Hand, aber allgemein ist die Größe eher für wirklich große Hände gedacht.

An den Seiten ist keine gummierte Oberfläche angebracht, wie im Unboxing vermutet, sondern eine seltsame Beschichtung die im ersten Moment besseren Grip verspricht. Nach maximal zwei Stunden Spielzeit war das Ganze aber schon schmierig und rutschig. Ich hatte wirklich keine fettigen Fingern, sondern vermute, dass diese Oberfläche das ausgelöst hat.

Mionix Naos 3200 - Seitenansicht

Die seitliche Ansicht der Mionix Naos 3200

Mich nerven unterschiedliche Druckpunkte und Drucktöne bei der linken und rechten Maustaste. Allerdings erzeugt die linke Maustaste sogar ein unschönes Klackern. Nicht immer, denn heute wollte ich die Tonaufnahme machen, aber jetzt bekomme ich es natürlich nicht mehr hin, aber meinen kompletten Test durchgehend „klack“, „klack“, „klack“. Es ging soweit, dass ich das Spiel fast doppelt so laut gemacht habe, weil es mich so sehr genervt hat.

Das Einrasten und der Druckpunkt der Gaming-Maus ist etwas hart. Zwar bietet Ersteres etwas mehr Präzision beim Scrollen, aber die gummierte Oberfläche verschlechtert das wieder etwas. Hier hat man versucht durch ein schwereres Scrollen die Oberfläche zu retten, aber allgemein bin ich davon nicht überzeugt.

Gaming-Tauglichkeit

Mionix Naos 3200 - Software

Die Software der Mionix Naos 3200

Mit dem Sensor könnte man mit der Mionix Naos 3200 eigentlich Spiele spielen, selbst schnelle First-Person-Shooter sind kein Problem. Aber das technische Problem mit der linken Maustaste ist nicht nur akustisch nervig, sondern hindert einem vom präzisen Drücken der linken Maustaste. Damit hat sich eigentlich der Test erübrigt, aber ich gehe trotzdem noch auf alle Punkte ein, vielleicht hat den Fehler ja nicht jede 3200er.

Getestet habe ich wie immer in CS:GO und Fortnite. Dazu kamen ein paar Runden in They Are Billions und Banished, für den Strategie-Ausgleich der schnellen Egoshooter. Bis auf das Problem der linken Maustaste konnte ich im Praxis-Test keine technischen Probleme feststellen.

Allgemein habe ich zwar das Gefühl, dass ich mit der Mionix Naos 3200 nicht ganz so präzise bin, aber das könnte einfach an der Ergonomie der Gaming-Maus liegen. Denn der technische Test zeigt, dass das Tracking der Maus ziemlich gut funktioniert.

Mionix Naos 3200 - Bodenansicht

Die Gleitfüßchen der Mionix Naos 3200 sind nicht gut verarbeitet

Bei den Gleitfüßchen ist mir aber ein weiteres Problem aufgefallen. Die Kanten sind zu eckig. Man bleibt bei hektischen Situationen, wenn man die Maus etwas intensiver ins Mauspad drückt zwar nicht unbedingt hängen, aber es kratzt und man verliert etwas an Präzision. Außerdem wird man die ersten Male aus der Konzentration geworfen. Das ist für mich auch ein No-Go.

Fazit vom Mionix Naos 3200 Test

Mionix Naos 3200 - TestsiegelDu merkst schon, der Test der Mionix Naos 3200 hat mir nicht gut gefallen. Die Gleitfüßchen sind nicht gut verarbeitet und die linke Maustaste macht laute „Klack“-Geräusche und behindert Einen beim Spielen.

Von mir gibt es für diese Maus keine Kaufempfehlung, aber schau doch mal beim Mionix Castor Test vorbei – der ist wirklich gut geworden.

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